MAUTHAUSEN

Grundinformationen über die Stadt
Mauthausen – Die Marktgemeinde Mauthausen liegt an der Donau im Unteren Mühlviertel
Einwohnerzahl: 5 000
Meereshöhe: 248 m. ü. M
Fläche: 13,98 km2

mauthausen 1 Mauthausen ist ein Ort mit sehr reichem Kulturleben: Vorträge, Ausstellungen und Konzerte werden laufend von Privatpersonen ebenso angeboten wie von den ca. 40 bestehenden Vereinen.
Neben den bestehenden 2 Kindergärten und den Pflichtschulen (Volksschule, Hauptschule-Ganztagsschule), eines Schülerhortes so-wie einer Kinderkrippe ist Mauthausen auch Standort einer Volks-hochschule sowie einer Musikschule.
Die Gemeinde Mauthausen gehört mit ihren ca. 150 steuerpflichtigen Handels- und Gewerbebetrieben zu den finanziell stärksten Gemeinden des Bezirkes. Im Ort befindet sich auch ein Gendamerieposten.
Im Sport- und Freizeitbereich hat Mauthausen viel zu bieten: Das Solarfreibad mit großer Liegewiese, Beachvolleyballplatz, Skater-, Tennis,- Fußball- und Faustballplätze, Sauna und Dampfsauna, Freischach und Kinderspielplatz, den herrlich ange-legten Rad- und Wanderweg und im Winter die Kunsteisbahn.

Sehenswürdigkeiten
mauthausen 3 Für den kulturell Interessierten sind die gotische Pfarrkirche (Nikolauskirche), die Heinrichskirche, Schloss Pragstein mit Heimatmuseum, Gerstmayer-Museum und Steinlehrpfad, das Rollfährendenkmal, der barocke Marktbrunnen, Salzturm, gedenkstätte (ehemaliger konzentrations lager Mauthausen) und Bürgerhäuser.

Geschichte
mauthausen 2 Für die Entstehung des Donau-Marktes Mauthausen war die geopolitische Lage von Bedeutung. Am Kreuzungspunkt zweier Handelswege, die West-Ost verlaufende frühere römische Reichsgrenze und die Nord-Süd verlaufende Salz- und Eisenstrasse, entwickelte sich schon sehr früher reger Handel.
Zahlreiche Funde der Stein- und Bronzezeit zeugen davon, dasss die Gegend schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. In die Zeit der ersten Babenberger fallen die Errichtung einer Donauzollstelle an der Ennslinie und die Erbauung eines Mauthauses.
Nach und nach entstand um das Mauthaus eine kleine Ansiedlung, die durch die Verleihung des Marktrechtes immer mehr an Bedeutung erlangte.
Bohaté vykopávky z doby kamenné a bronzové svìdèí o tom, že tato oblast byla již osídlena v dobì prehistorické. Do doby prvních Babenberkù datujeme založení centra na vybíraní celních poplatkù a vystavení mítního poplatkového domu. Krok za krokem vznikala okolo zmínìného domu osada, která udìlením obchodního práva získávala na významu.

Aus der Chronik
mauthausen 4 1189 – Kaiser Friedrich Barbaross liess den ganzen Ort einäschen, die die Mautstelle auf die Einhebung des Donauzolls bestand, obgleich Leopold V den Kreurittern Mautfreiheit zugesichert hatte.
1335 – Im Baumgartenberger Urbar ist Mauthausen erstmals als Martkt niedergeschrieben
1406 – besondere Bedeutung für den Donaumarkt hatte seit altersher der Salzhandel, dessen volle Rechte in einem Privatleg festgehalten sind.
1414 – das erste Gotteshaus und nahezu der gesamte Markt wurden von den Hussiten eingeäschert
1420 – Mauthausen wurde von Ried abgetrennt und zur Filialkirche erhoben
1491 – der Herrensitz Pragstein wurde auf einer dem Ufer vorgelagerten Felseninsel erbaut
1820 – Anfang des Jahres wurde der bestehende Donaunübergang durch die erste „fliegende Brücke“ Österreichs ersetzt.
1853 – die Errichtung des ersten Schulgebäude erfolgte im Mesnerhaus nahe der Kirche
1870 – die freiwillige Feuerwehr wurde gegründet
1893/94 – das neue Volkschulgebäude wurde angekauft
1901 – Ankauf des wehrhaften Schlosses durch die Gemeinde, die Heimatfreunde haben viel Liebe im zweiten Stock in zwei kleinen Räumen ein Heimatmuseum errichtet
1914/18 – Kriegsgefangenenlager in Mauthausen
1938 – Das Konzetrationslager der Nationalsozialisten erbaut und während des Krieges in Betrieb, ist heute Gedenkstätte jener Zeit
1968 – Die neue Hauptschule wurde in Betrieb genommen
1985 – war das Jubiläumsjahr 650 Jahre Markt Mauthausen
1991 – Partnerschaftsfeier mit Prachatice
1999 – Partnerschaftsfeier mit Cogollo del Cengio, Italien


Partnerschaft zwischen der Stadt Mauthausen und Prachatice
Die ersten Kontakte zwischen Prachatice und Mauthausen wurden im Jahr 1968 auf sportlicher Basis genüpft. 1990 trat die Stadt Prachatice an die Gemeinde Mauthausen mit dem Wunsch heran, eine Partnerschaft einzugehen.
Im Oktober des selben Jahres besuchte eine Gemeinde-Delegation aus Mauthausen Prachatice und es wurde vereinbart, die offzielle Partnerschaft im Rahmen einer Sport- und Kulturwoche am 29. 06. 1991 zu besiegeln. Der Gemeinderat der Marktgemeinde Mauthausen hat am 10. April 1991 den Partnerschaftsbeschluss gefasst. In erster Linie sollen sportliche und kulturelle Kontakte gepflegt werden, und dass dies auch recht gut klappt, beweist die schon 10-jährige Partnerschaft zwischen Prachatice und Mauthausen.

Fragen an den Bürgermeister:
Was bereitet Ihnen in Ihrer Funktion die grösste Freude? Der Kontakt mit den Menschen.

Was macht Ihnen aber auf der anderen Seite die grössten Sorgen? Die Bewältigung von Verkehrsproblemen.

Seit wann sind Sie im Beruf und warum haben Sie ihn gewählt? Hauptberuflich seit April 1996.

Wie würden Sie die bisherigen Partnerschaftsbeziehungen mit der Stadt Prachatice beurteilen? Eine freundschaftliche historische Beziehungen mit Zukunft.

Was erwarten Sie für die gegenseitgen Beziehungen für die Zukunft? Eine Intensivierung von Kultur, Sport, Wirtschaft uns Austausch von sozialen und ideologischen Interessen.

Gruss an die Bürger. Liebe Bürgerinnen und Bürger unserer Partnerschaftstadt Prachatice! Als Bürgermeister der Marktgemeinde Mauthausen möchte ich die Bevölkerung von Prachatice zur Schönheit ihrer Stadt und der Liebenswürdigkeit der Menschen beglückwünschen und zugleich die besten Grüsse aller Mauthauserinnen und Mauthausner übermitteln.

 

Fertiggestellt von der Stadt Prachatice im Jahre 2001